Satzung

Satzung der  „Vereinigten Kasino- und Musikgesellschaft e.V. Worms“ gemäß den Beschlüssen der ordentlichen Jahreshauptversammlung vom 8. Mai 1989 sowie den Änderungen bzw. Ergänzungen hierzu gemäß den  Jahreshauptversammlungen vom 08. Mai 2008, 12. März 2009 sowie 11. März 2010.

Sitz und Ziel der Gesellschaft

§ 1

Die >>Vereinigte Kasino- und Musikgesellschaft<< hat ihren Sitz in Worms. Sie bezweckt die Pflege geselliger, musikalischer und literarischer Unterhaltung. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

Mitgliedschaft

§ 2

Die Gesellschaft besteht aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern. Zu Ehrenmitgliedern können solche Mitglieder der Gesellschaft ernannt werden, die sich besondere Verdienste um die Gesellschaft erworben haben.

§ 3

Als ordentliches Mitglied kann aufgenommen werden, wer einen unbescholtenen Ruf genießt. Als außerordentliches Mitglied kann nur aufgenommen werden, wer einen unbescholtenen Ruf genießt und auf Grund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse nicht in der Lage ist, den Beitrag eines ordentlichen Mitgliedes zu zahlen. Die außerordentlichen Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen und die Einrichtungen derselben zu benutzen; sie sind jedoch nicht stimm- und wahlberechtigt.

§ 4

Die Neuaufnahme eines Mitgliedes muß von 3 ordentlichen Mitgliedern befürwortet werden. Über die Aufnahme entscheidet der Ältestenrat mit dem aktiven Ausschuß in geheimer und schriftlicher Abstimmung. Die Aufnahme ist abgelehnt, wenn 3 Stimmen dagegen sind.

§ 5

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Hauptversammlung festgesetzt.

§ 6

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluß oder Tod. Der Austritt kann nur zum Schluß eines Geschäftsjahres erfolgen und muß mindestens 14 Tage vor diesem
dem Vorstand schriftlich erklärt werden.

§ 7

Aus der Gesellschaft kann ausgeschlossen werden:
1.    wer gegen die bestehende Ordnung der Gesellschaft verstößt,
2.    wer sich durch ehrenrühriges Verhalten der Mitglied-schaft unwürdig erweist,
3.    wer mit der Zahlung des Beitrages länger als 6 Monate im Rückstand ist und trotz Mahnung innerhalb 4 Wochen nicht zahlt.
Der Ausschluß erfolgt durch gemeinschaftlichen Beschluß des Ältestenrates und aktiven Ausschusses. Das ausgeschlossene Mitglied hat das Recht, die Entscheidung der Hauptversammlung anzurufen.

Organe der Gesellschaft

§ 8

Organe der Gesellschaft sind:
1.    die Hauptversammlung
2.    der geschäftsführende Vorstand
3.    der Ältestenrat
4.    der aktive Ausschuß.

§ 9

Alle Mitglieder sind zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt, sie wird vom geschäftsführenden Vorstand einberufen. Tag und Stunde sind den Mitgliedern unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung mindestens eine Woche zuvor bekannt zu machen. Jede ordnungsgemäß angesetzte Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig.
Das Stimmrecht kann nur von den anwesenden Stimmberechtigten ausgeübt werden, eine Stimmübertragung ist unzulässig.

§ 10

In der Hauptversammlung wird in der Regel durch Aufstehen oder Sitzenbleiben oder durch Handaufheben abgestimmt. Die Wahl zum Ältestenrat und zum aktiven Ausschuß erfolgt schriftlich, sofern nicht die Hauptversammlung auf Antrag einstimmig mündliche Abstimmung beschließt. Der Verhandlungsleiter bestimmt einen Protokollführer und 2 Stimmenzähler. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet,
falls nicht die Satzung etwas anderes vorschreibt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, welches vom Verhandlungsleiter gezogen wird.

§ 11

Die Hauptversammlung entscheidet über alle Angelegenheiten der Gesellschaft, soweit nicht der aktive Ausschuß oder der Ältestenrat dafür zuständig ist. Sie hat das Recht,
1.    den Ältestenrat und den aktiven Ausschuß zu wählen,
2.    über den Jahresabschluß, den jährlichen Voranschlag und die Entlastung des Ältestenrats sowie des aktiven Ausschusses zu beschließen.
3.    Ehrenmitglieder zu ernennen. Die Ernennung erfolgt auf Grund eines vom Ältestenrat und dem aktiven Ausschuß einstimmig beschlossenen Vorschlages durch einen mit mindestens 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßten Beschluß der Hauptversammlung.
4.    Satzungsänderungen vorzunehmen. Hierzu bedarf es einer Mehrheit von ¾ der Stimmen.

§ 12

Die ordentliche Hauptversammlung findet alljährlich nach Schluß des Geschäftsjahres (vom 1. Januar bis 31. Dezember) statt – in der Regel im Monat April – um die Jahresrechnung entgegenzunehmen. Weitere Hauptversammlungen werden nach Bedarf oder Antrag von 15 ordentlichen Mit-gliedern vom geschäftsführenden Vorstand einberufen.

§ 13

1.    Der Ältestenrat besteht aus 7 Mitgliedern. Wählbar zum Ältestenrat ist, wer der Gesellschaft mindestens 10 Jahre angehört.
2.    Der Ältestenrat wird auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Für ein ausgeschiedenes Mitglied des Ältestenrates erfolgt die Nachwahl eines Ersatzmitgliedes in der nächsten Hauptversammlung für die restliche Amtsdauer. Der Ältestenrat wählt sich einen Sprecher und zwei stellvertretende Sprecher.
3.    Der Ältestenrat tritt jährlich mindestens zweimal mit dem aktiven Ausschuß zur Beratung zusammen und beschließt mit diesem über
a)    die Aufnahme neuer Mitglieder,
b)    den Jahresabschluss und Voranschlag,
c)    die Vorbereitung der Generalversammlung.
4.    Der Ältestenrat beschließt mit dem geschäftsführenden Vorstand über die Vermögensangelegenheiten der Gesellschaft.
5.    Über Instandsetzung gesellschaftseigner Gebäude beschließt der geschäftsführende Vorstand mit dem Sprecher des Ältestenrates und seinen beiden Stellvertretern.

§ 14

Der aktive Ausschuß besteht aus mindestens 6, höchstens 16 Mitgliedern.
Das Amt eines Mitglieds des aktiven Ausschusses dauert ein Jahr und endet mit Schluß der auf die Wahl folgenden ordentlichen Hauptversammlung, sofern nicht das Mitglied dem geschäftsführenden Vorstand angehört. In diesem Falle dauert das Amt 3 Jahre oder bis zur Neuwahl des geschäftsführenden Vorstands; der Präsident als Vorstand im Sinne des § 26 BGB bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit solange im Amt, bis ein neuer Präsident gewählt ist. Der aktive Ausschuß tritt jeden Monat einmal zusammen, alle auftauchenden Fragen zu besprechen und den geselligen Verkehr unter den Mitgliedern zu fördern. Dem aktiven Ausschuß mit dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Gestaltung des geselligen Lebens innerhalb der Gesellschaft. Es ist Pflicht eines jeden Mitglieds des aktiven Ausschusses, sich nach bestem Können für die Durchführung der Veranstaltung einzusetzen.

§ 15

Der Ältestenrat und der aktive Ausschuß wählen aus ihrer Mitte den geschäftsführenden Vorstand.
Mitglieder des Ältestenrats und/oder des aktiven Ausschusses, die in den geschäftsführenden Vorstand gewählt sind, behalten (im Ältestenrat bzw. im aktiven Ausschuß) Sitz und Stimme.

§ 16

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem Präsidenten, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Schatzmeister.

§ 17

Der Präsident und sein Stellvertreter vertreten die Ge-sellschaft gerichtlich und außergerichtlich; beide sind alleinvertretungsberechtigt. Der Präsident, oder bei Verhinderung der Stellvertreter, leitet die Verhandlungen der Hauptversammlung, des geschäftsführenden Vorstandes, des Ältestenrates und des aktiven Ausschusses.

§ 18

Der aktive Ausschuß kann nach Bedarf Unterausschüsse bilden.

§ 19

Der aktive Ausschuß und der Ältestenrat sind beschlussfähig, wenn in der Sitzung mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Absatz 1 gilt sinngemäß in den Fällen des § 13 Ziffern 3,4 und 5.

§ 20

Die Beschlüsse des aktiven Ausschusses und des Ältestenrates werden in einer Verhandlungsniederschrift festgehalten. Sie sind von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen und zu Beginn der nächsten Sitzung zur Genehmigung vorzulesen.

Gesellschaftsvermögen

§ 21

Das Vermögen in seiner Gesamtheit gehört der Gesellschaft.
Den einzelnen Mitgliedern stehen keine Anteile daran zu.

Einführung von Gästen

§ 22

Jedes Mitglied ist berechtigt, zu den Veranstaltungen der Gesellschaft Gäste einzuladen. Als Gäste können in die Gesellschaft nur solche Personen eingeführt werden, die als ordentliche oder außerordentliche Mitglieder aufgenommen werden können. Gäste sind dem Präsidenten oder einem anwesenden Mitglied des Vorstandes vorzustellen.

Auflösung der Gesellschaft

§ 23

Solange die Gesellschaft noch mehr als 10 Mitglieder hat, kann sie nicht aufgelöst werden. Ist die Gesellschaft bis auf 10 Mitglieder gesunken, so haben diese zu bestimmen, ob die Gesellschaft noch aufrecht erhalten werden soll oder nicht. Über die Form der Auflösung entscheidet die Hauptversammlung. Bei Auflösung der Gesellschaft wird das Vermögen örtlichen kulturellen Zwecken zugeführt.